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Wettbewerb
Nuwog Ulmer Hofgut

Leben ist Vielfalt

Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit. Unterschiedliche geographische, kulturelle, soziale Herkunft, unterschiedliche Lebensphasen, verschiedene Lebensentwürfe und Familienmodelle treffen in einem Mehrfamilienhaus aufeinander: Studenten, in ihrer ersten eigenen Bude, Paare, die ihr Leben zusammen gestalten, zur Familie anwachsen, Familien, die sich wieder auflösen, Alleinerziehende, Alleinlebende und welche, die sich wieder neu finden: z.B. in einer Wohngemeinschaften für Senioren.

Unser Entwurf bietet der Individualität einen Rahmen: Kostengünstige Wohnungen, unterschiedliche Wohnungszuschnitte, nicht-hierarchischen Räume, die sich nach Bedarf an das eigene Leben anpassen können, abgestufte und differenzierte Bereiche von Privatheit und Öffentlichkeit, großzügige Kommunikationszonen, die Begegnungen und Gemeinschaft ermöglichen und Rückzugsräume für ungestörtes Wohnen.

Ein Haus für alle Fälle…

12 Wohnungen

Das Gebäude ist stringent aufgebaut: Im Nordosten liegt ein breiter Laubengang. Er ist nicht nur notwendige, zweckmäßige Erschließung, sondern eine Begegnungsfläche für das soziale Miteinander und die Kommunikation der Bewohner untereinander. Nutzbare Vorbereiche vor den Eingängen schaffen einen Übergang zwischen dem privaten und halböffentlichen Raum. In der Mitte liegen dreizehn barrierefreie Wohnungen in effizienter Schottenbauweise. Die Grundrisse sind variabel gestaltet, und lassen sich flexibel an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen. Übereinanderliegende Sanitärräume ermöglichen eine einfache technische Infrastruktur. Im Südwesten ist eine Balkonspange als thermisch getrennte Stahlkonstruktion vorgesetzt. Die Balkone orientieren sich zum Quartiersplatz und lassen die Mittags- und Abendsonne genießen.

Gemeinschaft

Ein freundlicher Eingangsbereich empfängt Bewohner und Gäste im Erdgeschoss. Direkt angeschlossen sind ein Gemeinschaftsraum mit Gartenterrasse und Kleinkinderspielplatz, ein Waschsalon und Fläche für Fahrräder, Kinderwägen und Gehhilfen. Im oberen Geschoss steht außerdem eine große, nach Süden orientierte Dachterrasse zur Verfügung.

Freiraum

Der nach Süd-Westen ausgerichtete Garten ist teils den Erdgeschoss Wohnungen als Privatraum zugeordnet, steht aber zum Großteil aber der Allgemeinheit als gemeinschaftliche Fläche zur Verfügung. Es gibt sowohl einen Kleinkindspielplatz, als auch einen Nutzgarten für den Anbau von Gemüse und Platz für Blumen und Sträucher. Die Ausrichtung ist besonders attraktiv, da sich der öffentliche Quartiersspielplatz direkt anbindet und dank der Spielstraße mit keinem nennenswerten Verkehrsaufkommen zu rechnen ist.

Verkehr

Die Erschließung des Grundstücks erfolgt von der im Nord-Osten gelegenen Straße. Zum nördlich angrenzenden Grundstück hin verläuft die Rampe in die Tiefgarage mit sechzehn Stellplätzen. Eine spätere Erweiterung und Anbindung zum Nachbargebäude ist vorgesehen. Weitere Besucherstellplätze sind ebenerdig vor dem Gebäude angeordnet.

Holz-Hybrid-Konstruktion

Das Wohngebäude mit einem Gesamtvolumen von ca. 4.800 m³ wird in Holz-Hybrid-Bauweise errichtet. Die Decken werden als vollflächige, hohlraumfreie Holz-Beton-Verbund-Decken mit sichtbarer Holzuntersicht auf Beton-Schotten vertikal aufgelagert. Die Außenwände bestehen aus nichttragenden, wärmegedämmten und geschossweise vorgefertigten Holz-Rahmen-Bauteilen. Die Vorfertigung umfasst die Konstruktion, Fenster und Sonnenschutz, sowie die komplette Fassadenbekleidung aus vorvergrautem Holz. Nichttragende Innenwände werden aus konventionellen Trockenbau-System-Wänden errichtet und ermöglichen so den variablen Grundriss.

Nachwachsenden Rohstoffe

Nachwachsende Rohstoffe werden in Form von teilweise sichtbaren Holzbauteilen der tragenden Konstruktion ab dem 1. OG, der Außenwandkonstruktion, wie auch der Fassadenbekleidungen sowie der Innenbekleidungen im Erdgeschoss eingebaut.

BGF: 2.018 qm
BRI: 6.016 cbm

Planung: 2016
Wettbewerb:
Bauort: 89231 Neu-Ulm

Bauherr: NuWog

Leistungen: Wettbewerbsentwurf
Team: Sarah Schröder, Wolfram Böttiger, Daniel Maier

Ausgewählte Projekte

  • Bauen im Bestand

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1993 Beispielhaftes Bauen (Dachwohnung Grieser)
2001 DeuBau Preis (C.E. Noerpel Ulm)
2001 Nominierung Ligna plus award (C.E. Noerpel Ulm)
2001 Stadt Ulm das urbane Einfamilienhaus, 2.Preis
2007 Beispielhaftes Bauen (Stadtregal)
2008 Auszeichnung Guter Bauten BDA 2008 (Stadtregal)
2009 Flächenrecyclingpreis (Stadtregal)
2009 Bürogebäude am Neutor in Ulm, 2. Preis
2010 Gestaltungspreis der Wüstenrotstiftung (Stadtregal)
2010 Gymnasium Verl, 3. Preis
2010 Initiative 2009/2010 Bauen und Wohnen im Bestand (Stadtregal)
2010 Deutscher Bauherrenpreis (Stadtregal)
2010 UWS Wohnen am Türmle, 1. Preis
2011 Deutscher Architekturpreis (Stadtregal)
2012 Ulmer Heimstätte Wohnen Nüblingweg, 1.Preis
2013 Baukultur Schwäbische Alb (müllerblaustein)
2013 Einfamilienhaus in Reutti, 2. Preis
2013 Beispielhaftes Bauen (müllerblaustein)
2014 Initiative 2013/2014 Haus, Häuser Quartiere nachhaltig gestalten (Nüblingweg)
2015 Neubau Nahversorger mit Wohnbebauung in Verl, 4. Preis
2015 UWS Sanierung Gebäude Reutlingerstraße Ulm-Wiblingen, 1.Preis
2016 Erweiterung Landratsamt in Biberach, 1.Preis
2016 GWG München, 1. Preis
2016 Kindergarten St. Maria Suso, 1. Preis
2017 Wohnen in Herbrechtingen, 1. Preis
2018 Wohnen Spichererstraße Augsburg, 2.Preis
2019 Gemeindehaus Mater Dolorosa, 3. Preis
2019 Wohnen am Hauderboschenhof, 1. Preis